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Was ich an dem Projekt schätze

Das Projekt: „Wir in Ratingen“ kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. 

Vor 2,5 Jahren habe ich meine psychotherapeutische Praxis aufgegeben. Ich habe diese Arbeit geliebt. Sie war für mich Sinn, Bestimmung und intensiver Kontakt zu Menschen. Die Praxis befand sich in meinem eigenen Haus. Es war ein lebendiges Haus, wo viele Menschen ein und ausgingen. Jetzt ist es still geworden und manchmal auch ein bißchen einsam; Corona verstärkt dieses Gefühl. So sehr ich Haus und Natur liebe, weiß ich doch, dass ich diesen Ort verlassen muß, -zu reizarm, zu einsam, zu weit weg von den Quellen lebendigen Lebens, die auch im Alter noch erreichbar sind. Das Wir-Projekt in dieser schönen, kulturell aufgeschlossenen Stadt ist ein Projekt, auf das ich mich sehr freue. Mit verschiedenen Generationen gemeinsam zu wohnen, sich wechselseitig zu inspirieren, zu helfen und füreinander da zu sein, ist ein freudvolles, sinnvolles  Ziel , was meinen letzten Lebensabschnitt mit Zuversicht und Zufriedenheit  erfüllt.Ich freue mich auf die Kinder und ich hätte Spaß daran, mit ihnen ein Projekt zu gestalten. Ich freue mich auf die vielen interessanten Menschen, die so viele verschiedene Impulse einbringen, ich freue mich darauf, gemeinsam Dinge zu planen und zu unternehmen. Ich selbst fahre leidenschaftlich gerne Fahrrad, ich reise gern und viel, ich liebe die Kultur wie Theater, Konzerte und gute Filme. In Corona freien Zeiten singe ich in einem Gospelchor und spiele in einer Theater- Rollenspielgruppe. Dass es sich bei „Wir in Ratingen“ um ein Genossenschaftsprojekt handelt, das die Mitglieder gemeinsam planen und gestalten , entspricht meiner sozialen und politischen Werthaltung. Ich bin begeistert über das gemeinsame Engagement und das freundlich, kooperative und engagierte Miteinander. Das alles gibt mir eine grosse Zuversicht, dass wir etwas Besonderes auf die Beine stellen. 

 

Marijke

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