Finanzierung

Die Finanzierung des Wohnprojektes erfolgt über Eigenkapital und Bankenkredite.

Es gibt Banken, die sich auf Baugruppen spezialisiert haben. Die WIR eG wird in allen Finanzierungsentscheidungen von Wolfgang Kiehle (Kiehle-Beratung Dortmund) unterstützt. Das Land NRW unterstützt neue Baugenossenschaften mit Zuschüssen, so kann die WIR eG die externen Berater bezahlen.

 

Die Finanzierung muss von den Mitgliedern der Genossenschaft gewährleistet werden. Die Genossenschaft ist Bauträger des Objektes. Es ist ein Eigenanteil der Genossenschaft von 20 % der Gesamtkosten zu leisten. Diese müssen durch die wohnungsbezogenen Anteile der jeweiligen Wohnung erbracht werden.

Diese werden nach dem Eintritt in die Genossenschaft stufenweise je nach Entstehung der Kosten (Architektenhonorar, Fachplaner, Erbringung von Bauleitungen etc.) fällig.

 

Die Anteile werden nicht verzinst und satzungsgemäß 4 Jahre nach der Kündigung zurückgezahlt. Bei Neubezug der Wohnung werden die Anteile zurückgezahlt, nachdem der von der Genossenschaft bestimmte Nachmieter diese für die Wohnung eingezahlt hat. Die Genossenschaftsanteile sind vererbbar. Die Erben werden bei der Wiederbelegung der Wohnung bevorzugt berücksichtigt.

 

Die KfW Bank hat ein Förderprogramm für Baugenossenschaftanteile aufgelegt
(KfW 134) weitere Informationen unter : KfW 134

 

Mit der Kaltmiete werden die aufgenommen Kredite zurückgezahlt sowie Instandhaltungskosten und die Verwaltungskosten der Genossenschaft beglichen.

Hierzu kommen noch die Nebenkosten, die wir durch energieeffizientes Bauen niedrig halten.

 

Ziel ist es auch, Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen, die auf dem freien Markt keine bezahlbaren Wohnungen finden. Für diese öffentlich geförderten Wohnungen ist die maximale Miete gedeckelt (siehe auch Stadt Ratingen).

 

Eine Finanz-Arbeitsgemeinschaft der Genossenschaft hat über die ganze Projektzeit einen Blick auf die Kosten und versorgt die Mitglieder mit aktuellen Zahlen.